Die erste SPAM Mail wurde am 3. Mai 1978 versandt – SPAM begleitet uns also bereits seit 24 Jahren. Kurze Zeit danach wurde auch die Möglichkeit entdeckt SCAMs zu Versenden, also Mails, die User so täuschen, dass sie wichtige persönliche Informationen preisgeben oder sogar Geld transferieren.

Einige Zeit konnte SPAM & SCAM von Mailprovidern sehr gut erkannt und gefiltert werden. Aktuell sehen wir uns jedoch mit einer neuen Welle an betrügerischen Mails konfrontiert – Mail-Designs werden beinahe perfekt kopiert und sind damit auf den ersten Blick kaum noch von wichtigen Mails zu unterscheiden. Mittlerweile gibt es auch kaum ein Business, dass nicht von SPAM-Mails betroffen ist, selbst Polizei-Mails werden derzeit gefaked um User zu täuschen.

Damit Sie SPAM & SCAM zukünftig leichter enttarnen können, möchten wir hier einen kurzen Leitfaden zur Verfügung stellen.

Woran erkennt man SPAM?

Absender

Vorsicht ist immer bei unbekannten Absendern geboten. Fragen Sie sich: erwarten Sie eine Mail von diesem Absender? Hat der Absender einen guten Grund sie zu kontaktieren? Doch auch bei bekannten Absendern muss man mittlerweile vorsichtig sein. Denn Mailadresse erscheinen oft maskiert, zeigen also einen anderen Namen an, als den Namen der dahinterstehenden Mailadresse. Man sollte sich im Zweifelsfall immer die Mailadresse anzeigen lassen. Unterscheiden sich angezeigter Name + verwendete Mailadresse und/oder erscheint der Absender dubios, dann sollte die Mail sofort gelöscht werden.

Sprachen-Mix & Rechtschreibfehler

In betrügerischen Mails werden häufig unterschiedliche Sprachen wild vermixt. Außerdem finden wir oft viele und offensichtliche Rechtschreibfehler.

Merkwürdiger Betreff oder Inhalt

Bezieht sich der Betreff oder Inhalt auf ein Thema, das Ihnen unbekannt ist? Erwarten Sie eine Mail zu diesem Thema? Falls nicht, bitte Vorsicht. Im Zweifelsfall sollte man den Absender telefonisch kontaktieren und nachfragen. Sind keine Kontaktdaten angegeben, dann ist dies ebenfalls ein Grund vorsichtig zu sein.

Dubiose Links

Links sollten niemals einfach geklickt werden, vor Allem dann nicht, wenn sie hinter einem Button versteckt sind. Lieber den Link mittels Rechtsklick (Link-Adresse kopieren) kopieren und in einem Texteditor betrachten. Oft sieht man dann dubiose Links oder Links mit seltsamen Erweiterungen: http:// iservice.at-at. fdquilts.com /iservice.at
Hat die angegebene URL auch kein Sicherheitszertifikat (also http statt https) ist immer Vorsicht geboten.

Fehlende Kontaktdaten und Abmeldelinks

Vor Allem wenn Sie den Absender nicht kennen, sollten immer Kontaktdaten vorhanden sein um den Absender auch auf anderem Weg als via Mail zu kontaktieren. Bei Newsletter-ähnlichen Mails sollte immer ein Abmeldelink vorhanden sein.

Dateien im Anhang

Anhänge sollten immer nur geöffnet werden, wenn der Absender bekannt ist und man bereits Kontakt mit ihm/ihr hatte. Anhänge werden häufig benutzt um Viren oder Malware zu Verbreiten. Hier ist erhöhte Vorsicht geboten.

Sollten Sie diese oder ähnliche Mails erhalten, bitte um Vorsicht! Sollten Sie unsicher sein, ob es eine vertrauenswürdige Mail ist oder nicht, suchen Sie nach Erfahrungsberichten, befragen Sie den Provider oder kontaktieren Sie uns. Wir prüfen die Anfrage gerne und geben unsere Einschätzung.